Weltenwandler Rudolf Steiner – 1. Teil: Bau des Goetheanums – Michael Birnthaler

Obwohl es Hunderte von Büchern über Rudolf Steiner gibt, fehlte bis heute noch ein Buch, das Rudolf Steiner in seiner menschlichen Größe darstellt in Form einer Erzählung oder sogar eines Romans oder Krimis.

Nach vielen Jahren der „Bedenkzeit“ wagte Dr. Michael Birnthaler diesen Versuch. Der erste Band „Rudolf Steiner und das Goetheanum“ ist im Juli 2018 erschienen – und war bereits nach sieben Monaten vergriffen.

Die Neuauflage erscheint in zwei Teilen:

  1. Teil: Der Bau des Goetheanum
  2. Teil: Der Brand des Goetheanum

Weltenwandler – das sind Menschen, die das Schicksal haben, ihr ganzes Leben dafür einzusetzen, um die Welt zum Besseren zu wandeln. Einer davon war Rudolf Steiner.

Er hatte geahnt, dass die Welt auf eine verheerende Katastrophe zusteuerte – die sich dann im Ersten Weltkrieg Bahn brach. Um dem aber etwas entgegenzusetzen, hatte er eine neue Weltanschauung begründet: die Anthroposophie. Doch er wusste, dass es noch mehr bräuchte. Ab 1911 setzt er seine Kraft restlos dafür ein, ein Zentrum für diese neue Bewegung zu schaffen, das er bis August 1914 aufgebaut haben wollte. Dabei schwebt ihm sogar ein vollkommen neuer Baustil vor: ein Doppelkuppelbau, das erste architektonische Wunderwerk dieser Art in der Welt.

Damit werden aber auch die Gegenspieler auf den Plan gerufen. Sie schaffen es, zu verhindern, dass der Bau bis August 1914 errichtet wird. Stattdessen bricht am 1.8.1914 dann tatsächlich der Erste Weltkrieg aus. Der fürchterlichste Schlag der Gegenkräfte steht jedoch noch bevor. In der Silvesternacht 1922/23 wird das viel bewunderte „Goetheanum“ das Opfer einer Brandstiftung. Es ist aber noch nicht die letzte Prüfung für Rudolf Steiner. Edith Maryon, seine engste Mitarbeiterin am Doppelkuppelbau, kann die Brandkatastrophe nicht verkraften und stirbt nach schmerzhaftem Siechtum am 2.5.1924.

Eine Erzählung über die himmlischsten und gleichzeitig dunkelsten Seiten unserer Seele; über die höchsten Ideale des Menschseins, aber auch die schwersten Prüfungen, die einem Menschen auferlegt werden können. Ein Buch, das jedem „Gebeutelten“ wieder Mut machen kann und jedem „Suchenden“ zeigen kann, wie er in sich selbst den „inneren Weltenwandler“ zum Leben bringen kann.

Mit dieser romanartigen Biografie wird der Versuch unternommen, Rudolf Steiner in seiner Menschlichkeit und als „Weltenwandler“ lebendig werden zu lassen.

Im ersten Band begleiten wir ihn in die dramatische Zeit vom Morgengrauen des Ersten Weltkrieges. Als es schon nach Pulverdampf roch und Rudolf Steiner fieberhaft versuchte, der hereinbrechenden Katastrophe etwas entgegenzusetzen: einen gewaltigen Bau, den ersten Doppelkuppelbau der Welt – das Goetheanum. Doch kaum war der Wunderbau eröffnet, fiel er in der Silvesternacht 1922 einem mysteriösen Brandanschlag zum Opfer.

Durchgehend farbig bebildert, viele seltene und neue Fotografien.

Preis: 19,80 €

„Ich habe den Weltenwandler nach meiner Rückkehr aus Finnland erhalten und dann Tag und Nacht darin gelesen. Es liest sich fast wie ein Krimi, aber dafür ist es zu tragisch. Das Buch macht das Leben eines großen Eingeweihten präsent, auch in Bezug auf die Gesetze, denen so ein Mensch folgen muss – in aller Härte. Ich bewundere beim Buch auch die schönen Bilder und die Darstellungen der Mitstreiter. Am liebsten wäre man im Roman und könnte live mit dabei sein.“

Jukka Kuoppamäki (International bekannter Musiker, „Barde Finnlands“, Priester)

Nachdem ich vor einigen Tagen das Buch „WeltenWandler! erhalten und bereits einen Teil gelesen habe, gratuliere ich Ihnen für die Herausgabe. Seit 1946 bin ich anthroposophisch engagiert und bis heute noch aktiv. Musste allerdings von unseren Freunden auch viele Enttäuschungen erleben, doch habe ich meinen Kurs beibehalten. Ihr Buch kann wirklich jeden Menschen anregen ein Verständnis für Anthroposophie zu erlangen. Die Kombination von Text und Farbe ist ideal.

Mit herzlichen Grüßen,
Heinz Grotzke

Heinz Grotzke

Als ich vor drei Wochen am Goetheanum bei der medizinischen Konferenz war, sah ich das Buch „Weltenwandler“. Es sah so gut und inspirierend aus und hatte etwas so „Frisches“ an sich.

Daher kaufte ich es mir und nahm es mit zurück nach Neuseeland.

Vor einigen Tagen fing ich an das Buch zu lesen, und ich will gleich schreiben wie großartig ich das Buch finde und wie meine ersten Eindrücke von „inspirierend“ tatsächlich bewahrheitet wurden.

Ihr Buch, oder besser das Buch Ihres EOS- Teams, ist ausgezeichnet und ich wollte Ihnen das schreiben, von dieser weiten Seite der Welt !

Dr. Rene de Monchy, Arzt, Neuseeland

Dr. Rene de Monchy

. . .gerade eben bin ich mit dem neuem Buch „WeltenWandler“ im staunenden Lesen fertig geworden. Es ist schon so im gesamten Buch spürbar, was das Herzdenken zum intelligenten Denken entscheidend hinzuträgt: Erst jetzt wird es hell und warm zugleich. Und es tut der gesamten strebsamen anthroposophischen Bewegung so überaus gut, erfrischt und stärkt den Mut, wenn es wie in diesem Buch so bildhaft schön und nachdenklich anregend zugeht – – -ich selbst war immer wieder zutiefst berührt.

Als mich vor kurzem jemand fragte, was es mit der Anthroposophie auf sich habe, gab ich ihr ohne Zögern gerade dieses Buch in die Hand.

Rolf Wieder

Das Buch „Weltenwandler“ ist eine unglaubliche Leistung, ist staune und bewundere das wunderschöne Buch und freue mich darüber! Ich kann mich nur einreihen in die begeisterten und wertschätzenden Stimmen.

Dr. Thomas Stöckli, Institut für Praxisforschung, Solothurn, Schweiz und Co-Leitung Akademie für anthroposophische Pädagogik, Dornach

Dr. Thomas Stöckli

Eine bedeutsam flüssige Erzählweise verbindet die Fülle von Dokumenten, Erinnerungen und Überlieferungen zum Entstehen und Vergehen des ersten Goetheanums. Die Größe und Bedeutung der Vorgänge rund um das Baugeschehen kommt gerade durch die bildhafte Art, wie die Ereignisse zueinander geführt werden, im Leser zum Erwachen. Wie Rudolf Steiner, ein moderner großer Eingeweihter, lebt und wirkt, in den kleinsten und erhabensten seiner Handlungen, hinterlässt einen Ehrfurcht gebietenden, tiefen Eindruck. Das Buch ist äußerst ergreifend geschrieben und lebendig aufbereitet für den Leser.

Christian Hitsch

Ich sehe in diesem Buch einen Versuch zu einer Darstellung, die eine Balance wagt zwischen dem Menschen und seiner Mission. Dabei werden auch die Zeitverhältnisse einbezogen und erschütternd beleuchtet. Selbst wenn ohne Übertreibung einfach dasjenige geschildert wird, was stattgefunden hat, wirkt die Lebensgeschichte Rudolf Steiners schon wie ein Krimi. Oder ein Drama? Jedenfalls wie eine Erzählung!

Ich freue mich über den Mut zu diesem Projekt und wünsche diesem spannenden und berührenden Buch viele Leser!

Johannes Greiner

Lebendig, anschaulich, sachlich, stellenweise mit packender Dramatik – so schildert Michael Birnthaler die Geschichte des ersten Goetheanums, von der aufkeimenden Idee in München über die Baujahre in Dornach bis zur Vernichtung in der Brandnacht zum Neujahr 1923. Das Interesse für Anthroposophie führt unmittelbar auch zu Interesse an diesem besondern Bau, der in künstlerischer Form von demselben kündet, was sonst in Vorträgen und Büchern in Gedankenform ausgesprochen wird. In der Vertiefung in diesen Bau wird er zu einem Wesen, das seit 1923 in der Aetherwelt weiterlebt. Das vorliegende Buch kann dem aufmerksamen Leser den Weg dazu vermitteln.

Hans Hasler, Leiter der Administration des Goetheanum-Baues 1992-2002

Hans Hasler

Als vom Goetheanum und seinen Zukunftsimpulsen angeregte Menschen, sind wir begeistert von der lebendigen, frischen und spannend erzählten biografischen Erzählung über Rudolf Steiner und wünschen diesem Buch viele junge, interessierte und engagierte Leser.

Astrid und Ulrich Oelssner

Rudolf Steiner versuchte, der statisch wirkenden Architektur, den Ausdruck von Leben, Verwandlung und Entwicklung zu verleihen. Der Autor übernimmt dieses Anliegen in der lebendigen Art und Weise, wie er die bedeutenden Vorgänge rund um den ersten und zweiten Bau erzählt. Jung und Alt kann bei der Lektüre den Inhalten ohne Mühe folgen, verstehen und daraus viel Anregendes mitnehmen. Dem Buch wünsche ich viele begeisterte Leser!

Kurt Remund

Immer wieder habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, das Leben Rudolf Steiners, in einem groß angelegten Spielfilm verwirklicht zu sehen, um in die damaligen Ereignisse erlebnismäßig tiefer eintauchen zu können, als es die herkömmlichen Rudolf Steiner-Biografien erlauben.

Diese Art eines auf tiefer gehende Erlebnisse hinzielenden Zugangs zur Biografie Rudolf Steiners ist nun in gewisser Weise durch die neuartige, erzählende und reichhaltig farbig bebilderte Romanbiografie Michael Birnthalers ein Stück weit verwirklicht worden. Hier schreibt jemand so, wie wenn er selbst dabei gewesen wäre, authentisch, anschaulich und zu Herzen gehend.

Andreas Neider

Rudolf Steiner einmal ganz vom Goetheanumbau aus zu beschreiben, das ist Michael Birnthaler mit seiner Erzählung vom „Weltenwandler“ ganz wunderbar gelungen!

Den Kenner wird die Zusammenschau so vieler, stets sauber nachgewiesener Erinnnerungsberichte über die Begegnung mit Rudolf Steiner beeindrucken und manches vielleicht anregend im neuen Licht erscheinen lassen; der Anfänger bekommt eine ordentliche Wegzehrung ins Thema hinein und beide eine Lektüre in die Hand, die sie wohl ungern wieder beiseite legen, bevor sie auf der letzten Seite angekommen sind!

Jens Göken

Was soll eine „Erzählung“ über diese längst vergangenen Ereignisse?

Sie sind gar nicht vergangen sondern wirken bis ins heutige Geschehen!

Indem das „Wunder“ eines neuen Goetheanum-Baus aus den menschlich-sozialen Ereignissen herausgehoben wird, können den Lesern Wege aufgezeigt werden, dieses Erbe mit Ehrfurcht aufzunehmen und im Sinne all derer, die Lebenszeiten seinerzeit geopfert hatten, in eine Zukunft, die ganz anders sein wird als die Vergangenheit der Entstehung, weiter zu entwickeln.

Prof. Karl-Dieter Bodack

Dieses beispielhafte Buch lese ich wie eine selbsterlebte Chronik von jemand, der ganz nahe am historischen Geschehen verweilt. Ich lese die Schilderung des Goetheanum-Brands mit großer Ergriffenheit! 100 Jahre später stahlt aus diesem schönen Buch Rudolf Steiners Menschlichkeit heraus – auf eine milde und freilassende Art, die auch junge Menschen begeistern wird-

J.S.

In einer Zeit, in welcher das virtuelle Erleben so wichtig geworden ist, braucht man immer mehr ein Zusammengehen von guten Bildern und Inhalten, um sich in ein Werk einleben zu können. Das erste und zweite Goetheanum sind Ausdrucksformen eines modernen Einweihungsweges, und immer mehr Jugendliche suchen diesen Weg. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag in diese Richtung.

Paul Panhuys

Zu dieser in ihrem Liebeduktus wohl einmaligen Schrift kann ich nur mit den Worten Rudolf Steiners sagen, dass eine ganze Gruppe Anthroposophen, die mit ihm vor rund hundert Jahren hier weilten, sich hier wiederfänden mit Erinnerungen und Tätigkeitsimpulsen. Eine würdige Tat wurde uns mit diesem herzerquickenden Buch geschenkt: ein Mensch schildert die Bilder, ja vielmehr die Stimmungen, so wie er sie unauslöschlich in seine Seele eingebrannt sieht und Zeugnis davon ablegen muss, denn es wurde ihm biografisch geschenkt, die Begegnung mit dem Meister.

Christian Merz