Spielanleitung Geländespiel

Autogrammjagd

  • Material: Zeichenblockpapier, viele Stifte (Marker, Filzstifte, Wachsstifte)

  • Gruppe: 7-20 TN

  • Zeit:  ca. 30 Minuten

Beschreibung

In einem großen gemischten Gelände wurden zahlreiche Papiere an Baumstämmen festgemacht. Die einzelnen Mitglieder*innen der Gruppe schwärmen nun aus, um innerhalb einer bestimmten Zeit (15 Minuten) möglichst viele Unterschriften (Autogramme) auf den Papieren zu hinterlassen. Gleichzeitig gibt es jedoch Agent*innen, die dies vereiteln  wollen. Sie bewegen sich frei auf dem Gelände (ca. Fußballfeldgröße) und spionieren den Spilenden hinterher. Wenn ein*e Agent*in ein*e Spieler*in beobachtet, der*die gerade dabei ist, eine Unterschrift auf ein Papier zu setzen (der Stift berührt das Papier), so darf er*sie den Namen des*der Spieler*in rufen. Dadurch ist der*die Spieler*in ertappt, er*sie muss seinen Namen vom Papier streichen und stattdessen schreibt der*die Agent*in den Namen des Spielenden auf seine*ihre eigene „schwarze Liste“.

Nach der vereinbarten Zeitspanne wird das Spiel abgebrochen. Spieler*innen und Agent*innen treffen sich in der Mitte des Geländes. Jetzt werden die Autogramme auf sämtlichen Papieren zusammengezählt. Anschließend werden die Namen auf der schwarzen Liste der Agent*innen zusammengezählt und von der vorgehenden Summe abgezogen.

Wurden insgesamt mehr als (z.B.) 200 Punkte eingesammelt?

Varianten:

1. Es können Papiere mit verschiedenen Farben (Nummern) aufgehängt werden. Je nach Schwierigkeitsgrad, Grün, Rot bis hin zu Schwarz für die Papiere, die am schwierigsten zu erreichen sind. Die beispielsweise erst nach einer kleinen Flussüberquerung, Durchquerung einer „Wildnis“ oder einer kleinen Turmbesteigung zu erreichen sind. Autogramme auf diesen Papieren geben in der Schlußzählung natürlich entsprechend mehr Punkte.

2. Autogramme können immer nur zu zweit und gleichzeitig gegeben werden. So ist ein perfektes Teamwork noch viel mehr erforderlich.

3. Es sind halb so viele Stifte im Einsatz wie Spieler*innen. Dadurch muss sich das Team am Anfang sehr genau absprechen, wie es am besten möglich ist, dass die Stifte immer im richtigen Moment beim „richtigen Spielenden“ sind. Umgekehrt kann das Moment des „Täuschens“ durch die Spieler noch viel mehr eingebaut werden.

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Tipps:

  • Der Gruppe steht zu Beginn eine Planungszeit zur Verfügung um sich eine Strategie zu überlegen.
  • Der Schwierigkeitsgrad für die Spieler*innen ist neben der Geländegröße primär von der Anzahl der Agent*innen abhängig. Es sollte nicht mehr als 1 Agent auf 4 Spieler im Einsatz sein.
  • Aufgrund der Mischung aus unterschiedlichen Elementen wie Anschleichen, Verstecken, Pirschen, Laufen, Jagen, Verfolgen, Überraschen, Flüchten, kluges Taktieren ist das Spiel (für alle möglichen Altersstufen) recht unterhaltsam.
  • Das Spiel erhält nochmals einen neuen Charakter, wenn es zeitlich deutlich ausgedehnt wird (Aktionszeit 30 Minuten) und / oder das Spielfeld deutlich vergrößert wird.

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  • verständliche Darstellungen der Spiele auf je einer Doppelseite
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