Estland FSJ-Einsatzstelle Pahkla Camphilli Küla

  • Du bekommst ein Taschengeld
  • Frei ab: September 2023 oder 2024
  • Erforderliche Sprachkenntnisse: Englisch und/oder Deutsch
  • Die Unterbringung erfolgt in der Wohngemeinschaft der Einrichtung.
  • Mindestalter: 18-26 Jahre
  • Mindestdauer: 12 Monate

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Estland FSJ-Einsatzstelle Pahkla Camphilli Küla

Das Pahkla Camphill-Dorf wurde 1992 gegründet und liegt ca. 40km südlich der estnischen Hauptstadt Tallinn. Ziel dieser Lebensgemeinschaft ist die Schaffung eines Lebensraums, der für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in ihrer persönlichen, spirituellen und fachlichen Entwicklung förderlich ist.

Die Freiwilligen wohnen in Einzelzimmern verteilt auf 5 “Familienhäuser” – dort wohnen sie mit 3-6 Betreuten sowie 1-2 Mitarbeiter*innen pro Haushalt zusammen. Die Badezimmer, Wohnbereiche und Küche werden geteilt. In der Regel nimmt das Camphill pro Jahr 4-6 Jahresfreiwillige sowie regelmäßig Praktikant*innen auf.

Aufgaben in der FSJ-Einsatzstelle Pahkla Camphilli Küla

Das Leben und die Arbeit in der Gemeinschaft ist von den Jahreszeiten und der Landwirtschaft geprägt. Für die Freiwilligen lässt sich das grob in vier Säulen unterteilen – ganzjährig übernehmen Sie gemeinsam mit Mitarbeitenden und Betreuten Aufgaben im Haushalt (z.B. kochen, putzen, Hilfe bei Renovierungsarbeiten). Ebenfalls ganzjährig sind sie in die Arbeit mit den Kühen eingebunden: Sie lernen melken, arbeiten in der Milchverarbeitung und helfen im Stall.

Im Sommer kommt Arbeit im Gemüsegarten und auf dem Feld dazu. Die dritte Säule betrifft die Werkstätten, die primär im Winter besucht werden: Holzverarbeitung, Kerzenproduktion und eine Weberei, wo Teppiche hergestellt werden gehören dazu. Hier schafft die Einrichtung bewusst Räume für die Freiwilligen auch eigene Ideen und Interessen zum Beispiel in Form von Workshops oder Thementagen einzubringen.

Der letzte Tätigkeitsbereich umfasst das Kulturleben – das Organisieren und Teilnehmen an Festen und Jahrestagen, oder die Organisation von Spieleabenden und Ausflügen. Die genaue Ausgestaltung richtet sich hier nach dem Interesse und der Initiative der Freiwilligen. In allen diesen Bereichen arbeiten die Freiwilligen mit den Betreuten zusammen – unter Anleitung und in Zusammenarbeit mit den fest Angestellten.