Wie ist das FSJ für mich, während Corona?

Ein FSJ Erfahrungsbericht von Nadine Jakoby

Zuerst einmal mache ich mein FSJ an einer Grundschule seit Anfang April. Ich habe mein FSJ also begonnen, als die Schulen schon geschlossen waren. Trotzdem war jede Hilfe von Nöten, da eine Notgruppe vor Ort vorhanden war. In dieser Notgruppe arbeite ich bis heute mit den Kindern an deren Arbeitsplänen, welche sie normalerweise von Zuhause aus bearbeiten. Die Arbeit mit den Kindern ist aufgrund der Situation etwas schwerer, da man alle Maßnahmen beachten muss. Die Kinder müssen einen Mundschutz tragen und den nötigen Abstand einhalten und sämtliche weitere Regeln befolgen. Dies gelingt ihnen aber erstaunlich gut.

Die Notgruppe findet von 08uhr morgens bis 16uhr Nachmittags statt. Somit habe ich bisher sehr viel zeit mit den Kindern verbracht. In dieser Zeit ist mir klar geworden das mein FSJ trotz Corona sehr erfolgreich war und ich trotz allem sehr viel dazu gelernt habe. Vielleicht sogar noch mehr als im normal Betrieb, da diese Situation für alle neu war und ich demnach die Schule im Ausnahmezustand kennenlernen durfte. Alles wirkte erst wie eine schwere Herausforderung, jedoch erwies sich die Situation als Chance, denn ich konnte die Notgruppe so sehr viel besser kennenlernen als Schüler und Schülerinnen im normal Betrieb.

Ich konnte erfahren wie es ist mit einer Gruppe aus Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertklässlern zusammenzuarbeiten und somit eine komplett neue Arbeitsatmosphäre und Teamfähigkeit erfahren. Alles in allem kann ich ein FSJ trotz des Coronavirus empfehlen. Denn es schafft völlig neue Chancen und Herausforderungen, bei welchen jede helfende Hand gebraucht werden kann.

Mit besten Grüßen

Nadine Jakoby

Mache dein FSJ!